Vereinsstatuten

 

 

HEERESSPORTVEREIN KREMS/MAUTERN
RAABKASERNE
3512 MAUTERN/DONAU

 S t a t u t e n

des Heeressportvereines KREMS/MAUTERN

(Neufassung: 23.02.2015)

§1 Name und Sitz des Vereines:

Der Verein nennt sich "Heeressportverein KREMS-MAUTERN".

Er hat seinen Sitz in MAUTERN und ist ein nicht auf Gewinn berechneter unpolitischer Verein.

 

§2 Zweck des Vereines:

Der Verein setzt sich zum Ziel, aus seinen Mitgliedern körperlich leistungsfähige,
an Leib und Seele gesunde Menschen zu machen. Diese Tätigkeit wird nach dem
Grundsatz "Sport des Sportes willen" auf der Grundlage des Amateurgedankens
ausgeübt. Das Streben nach Bestleistungen und Erfolgen ist erwünscht, doch sieht
der Verein seine Hauptaufgabe in der sportlichen Breitenarbeit. Die körperliche
Ertüchtigung wird innerhalb einzelner Sektionen ausgeübt, die vom Vereinsvorstand
bestimmt werden. Soweit es nach der Sportart und dem Ort der sportlichen Betätigung erforderlich ist, können einzelne Sektionen ohne Rechtspersönlichkeit ihren Sitz auch außerhalb von MAUTERN haben.

 

§3 Aufbringen der Mittel:

Mittel des Vereines sind

  1. Liegschaften, die im Eigentum der Republik Österreich stehen und dem Verein zur Benützung überlassen werden.
  2. Geldmittel, die wie folgt aufgebracht werden:
    • a) durch echte Mitgliedsbeiträge; Art und Höhe der Mitgliedsbeiträge bestimmt die Hauptversammlung, deren Fälligkeit das Vereinspräsidium;
    • b) durch Schenkungen, Sammlungen, Sporttoto-Zuwendungen und sonstige Subventionen;
    • c) durch Erträge aus Veranstaltungen des Vereines;
    • d) durch unechte Mitgliedsbeiträge (z.B. Steggebühren, erhöhte Mitgliedsbeiträge für verschiedene Sektionen, Platzwartgebühren etc.), mit dem Beitrag dürfen keine konkreten Sonderleistungen verbunden sein, sondern dürfen nur im Bereich des Sportbetriebes zur Erreichung des begünstigten Zweckes verbunden sein.

 

§4 Mitglieder:

  1. Als Mitglieder können aufgenommen werden:
    • a) jeder aktive Soldat,
    • b) weibliche und männliche Beamte und Vertragsbedienstete des Bundesheeres bzw. der Heeresverwaltung,
    • c) Familienangehörige (Ehegattin und Kinder) der unter a) und b) genannten,
    • d) Soldaten der Reserve oder des Ruhestandes, sofern sie während des Aktivstandes Vereinsmitglieder waren oder deren Mitgliedschaft als im Interesse des Vereines gelegen erachtet wird,
    • e) Personen, die nicht unter lit. a) bis d) einzureihen sind.
  2. Die Bewerbung um die Mitgliedschaft hat schriftlich zu erfolgen; gleichzeitig ist schriftlich zu erklären, dass der Bewerber in der beim HSV-KREMS/MAUTERN ausgeübten Sportart nicht Mitglied eines anderen Vereines ist.
  3. Der Bewerber wird durch Beschluss des Vereinspräsidiums aufgenommen. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aushändigung des Mitgliedsausweises.
  4. Der Austritt steht jederzeit frei, jedoch ist dieser schriftlich anzuzeigen und ist der Mitgliedsbeitrag bis zum Ablauf des Austrittsmonates zu entrichten.
  5. Die Ausschließung eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vereinspräsidium beschlossen werden:
    • a) wegen Verlustes der Unbescholtenheit des Mitgliedes,
    • b) wegen unehrenhaften Betragens eines Mitgliedes innerhalb oder außerhalb des Vereines,
    • c) wegen Schädigung des Vereinszweckes,
    • d) wegen Nichtbezahlung des Mitgliedsbeitrages bis zum Ablauf des Vereinsjahres.
    Gegen den Ausschluss eines Mitgliedes kann innerhalb von zwei Monaten beim Schiedsgericht (§20) BERUFUNG eingebracht werden.

 

§5 Ehrenmitglieder:

Das Vereinspräsidium kann Personen, die nicht dem Personenkreis des § 4 angehören, die Ehrenmitgliedschaft zuerkennen, wenn sich diese Personen um den
HSV KREMS-MAUTERN besonders verdient gemacht haben. Die Zuerkennung erfolgt mittels Urkunde. Ehrenmitglieder haben dieselben Rechte wie die aktiven Mitglieder mit Ausnahme des Stimmrechtes in der Hauptversammlung. Sie können Anträge stellen, Abzeichen tragen usf.
Die Ehrenmitglieder haben die unter § 6 B lit. a, b und d aufgezählten Pflichten.

 

§6 Rechte und Pflichten der aktiven Mitglieder:

Aktive Mitglieder sind jene, die am Sportbetrieb aktiv teilnehmen. Alle aktiven Mitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten.

  • A) Rechte:
    • a) das Recht, in der Hauptversammlung Anträge zu stellen und das Stimmrecht,
    • b) das aktive und passive Wahlrecht zu den Ämtern des Vereines,
    • c) das Recht zum Tragen des Vereinsabzeichens,
    • d) das Recht auf Teilnahme an den sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen des Vereines,
    • e) das Recht auf Teilnahme an den durch den Verein vermittelten Vorteilen, Leistungen und Begünstigungen unter den vom Vereinspräsidium jeweils festgelegten Bedingungen.
  • B) Pflichten:
    • a) Wahrung und Förderung der Vereinsinteressen,
    • b) Beachtung der gefassten Beschlüsse,
    • c) pünktliche Bezahlung der Mitgliedsbeiträge mittels Abbuchungsauftrag,
    • d) beim Ausscheiden Abgabe des Mitgliedsausweises, des Abzeichens und alle vom Verein entliehenen Sachen,
    • e) Einholung der Zustimmung des Präsidiums zur Betätigung bei anderen Sportvereinen und Mitwirkung bei nicht vom Verein durchgeführten sportlichen Veranstaltungen.

 

§7 Rechte und Pflichten der unterstützenden Mitglieder:

Unterstützende Mitglieder sind jene, die am Sportbetrieb des Vereines aktiv nicht teilnehmen, jedoch die Bestrebungen und Einrichtungen desselben in jeder Weise unterstützen. Sie besitzen dieselben Rechte und Pflichten wie die aktiven Mitglieder.

 

§8 Abzeichen:

Die Vereinsmitglieder haben das Recht, die vom Vereinspräsidium genehmigten Metall- und Stoffabzeichen zu führen.

 

§9 Ehrenabzeichen:

Wer sich um den HSV-KREMS/MAUTERN besondere Verdienste erworben hat, dem kann ein Ehrenzeichen zuerkannt werden. Die Voraussetzungen hierzu bestimmt das Vereinspräsidium.

 

§10 Organe der Vereinsleitung sind:

  • a) Hauptversammlung
  • b) Vereinspräsidium
  • c) Schiedsgericht und
  • d) Rechnungsprüfer

 

§11 Hauptversammlung:

  1. Einmal im Jahr findet eine ordentliche Hauptversammlung statt (Jänner oder Februar). Dem Vereinspräsidium steht es jedoch frei, eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Das Präsidium ist dazu verpflichtet, wenn dessen Mitgliederzahl weniger als 2/3 des satzungsmäßigen Bestandes erreicht. Die Einladung zur Hauptversammlung hat schriftlich, unter Bekanntgabe der Tagesordnung, mindestens jedoch 10 Tage vorher, zu erfolgen. Jede Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn sie den vorangeführten Bedingungen entsprechend einberufen worden ist und mindestens 1/3 der Mitglieder erschienen sind. Nach 30 Minuten Wartezeit ist die Hauptversammlung ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Die Hauptversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende der Hauptversammlung.
  2. Ausgenommen sind Statutenänderungen und die Auflösung des Vereines, welche der 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder bedürfen. Anträge an die Hauptversammlung sind bis eine Woche vor der Versammlung beim Präsidium schriftlich einzureichen.
  3. Die Wahlen werden offen durchgeführt; jedoch kann eine geheime Wahl beantragt werden. Wahlgültigkeit hat die höhere Zahl der abgegebenen Stimmen. Bringt der erste Wahlgang keinen klaren Entscheid, so ist ein zweiter vorzunehmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet dann die Stimme des Vorsitzenden der Hauptversammlung.

 

§12 Wirkungsweise der Hauptversammlung:

Die Hauptversammlung wird vom Präsidenten des Vereins (Vorsitzender) geleitet.
Über die Vorgänge bei der Hauptversammlung ist vom Sportsekretär eine Niederschrift anzufertigen.

Diese hat zu enthalten:

  • a) die gefassten Beschlüsse,
  • b) das Ergebnis der Wahlen und das Verhältnis der abgegebenen Stimmen,
  • c) alle sonstigen Begebenheiten.

Der Hauptversammlung bleibt vorbehalten:

  • aa) das oberste Beschlussrecht in allen Angelegenheiten des Vereines, soweit es nicht ausdrücklich dem Präsidium zusteht,
  • bb) die Genehmigung des Berichtes und Rechnungsabschlusses für das jeweils abgelaufene Berichtsjahr,
  • cc) Entgegennahme der Berichte der Vereinsfunktionäre,
  • dd) die Wahl des Präsidiums, des Schiedsgerichtes und der zwei Rechnungsprüfer für die Dauer von drei Jahren,
  • ee) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages (§3),
  • ff) die Änderung der Statuten mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen,
  • gg) Beschluss über die Auflösung des Vereines.

 

§13 Wirkungsweise des Vereinspräsidiums:

  1. Die Leitung des Vereines obliegt dem von der Hauptversammlung eines Jahres gewählten Vereinspräsidiums. Seine Mitglieder sind jederzeit wählbar. Die Mitglieder des Präsidiums können vor Ablauf der Funktionsdauer ihr Amt niederlegen oder ihres Amtes enthoben werden, wenn sie gegen die im §6 B normierten Pflichten verstoßen haben. Das Vereinspräsidium hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, bis zur nächsten Hauptversammlung ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren. Mitglieder des Präsidiums müssen Mitglieder bzw. können auch Ehrenmitglieder des Vereines sein.
    Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Präsidiums.
  2. Das Vereinspräsidium setzt sich zusammen aus:
    • a) dem Präsidenten,
    • b) dem Obmann,
    • c) dem Sportsekretär,
    • d) den Beisitzern (höchstens drei),
    • e) dem Kassier,
    • f) den Sektionsleitern der nach § 2 geschaffenen Sektionen,
    • g) den Sektionsleiter-Stellvertretern der nach § 2 geschaffenen Sektionen*,
    • h) dem Pressereferenten.
    *Sitz und Stimme entfällt bei Anwesenheit der gewählten Sektionsleiter.
    Die Sektionsleiterstellvertreter werden nicht gewählt, sondern von den Sektionsleitern dem Vereinspräsidium bei der 1. Vereinspräsidiumsitzung nach der Jahreshauptversammlung namhaft gemacht.
    Wenn ein Beisitzer zugleich Sektionsleiter-Stellvertreter ist, hat er bei Abwesenheit des Sektionsleiters zusätzlich dessen Stimme, somit kann der Beisitzer 2 (zwei) Stimmen abgeben.
  3. Jedes Mitglied des Präsidiums ist diesem und das Präsidium der Hauptversammlung verantwortlich.
  4. Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder schriftlich oder mündlich geladen worden sind und mindestens die Hälfte der Mitglieder erschienen ist.
    Das Fernbleiben von Sitzungen des Präsidiums ist zu begründen.
  5. Beschlüsse des Präsidiums werden mit Stimmenmehrheit gefasst, im Falle der Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des vorsitzführenden Präsidenten.
    Zur Ausschließung eines Mitgliedes sind jedoch 2/3 der Stimmen erforderlich. Alle Beschlüsse sind zu Protokoll zu bringen.
  6. Alle schriftlichen Ausfertigungen und Bekanntmachungen, welche den Verein betreffen, sind vom Präsidenten und dem Sportsekretär zu unterfertigen.
  7. Bei den Sitzungen des Präsidiums steht es jedem Mitglied des Vereines frei, daran ohne Stimmrecht teilzunehmen.

 

§14 Obliegenheiten des Vereinspräsidiums:

Die Tätigkeit der Mitglieder des Vereinspräsidiums ist in erster Linie darauf gerichtet, den Vereinszweck (§2) zu erfüllen.

Insbesondere kommt ihm zu:

  1. Die Vertretung nach außen durch den Präsidenten,
  2. die Wahl der Delegierten zu sportlichen Anlässen,
  3. Abschluss von Wettkampfverträgen,
  4. Festlegung der Geschäftsordnung für die Hauptversammlung und für die Sitzung des Präsidiums,
  5. Ausgabe von schriftlichen und mündlichen Mitteilungen an die Vereinsmitglieder,
  6. Bestimmungen, welche Sektionen gegründet bzw. welche Sektionen bis zur nächsten Hauptversammlung stillgelegt werden sollen (mit Zustimmung des Sektionsleiters),
  7. Aufnahme und Ausschließung von Vereinsmitgliedern (§4),
  8. Zuerkennung der Ehrenmitgliedschaft (§5),
  9. Zustimmung zur Tätigkeit bei anderen Vereinen und Mitwirkung bei Veranstaltungen außerhalb des Vereines,
  10. Festsetzung der Voraussetzungen für die Verleihung von Ehrenzeichen (§9),
  11. Einberufung der Hauptversammlung (§11).

 

§15 Der Präsident:

  1. Der Präsident steht an der Spitze des Präsidiums und somit des Vereines.
    Er vertritt den Verein nach außen und leitet die inneren Angelegenheiten. Er beruft die Sitzungen des Präsidiums und die vom Präsidenten beschlossene Hauptversammlung ein.
  2. Der Präsident wird bei Verhinderung in allen Obliegenheiten durch den Obmann vertreten, wobei die Reihenfolge einzuhalten ist.
  3. Der Obmann führt die inneren Angelegenheiten aus bzw. durch, und zwar in direktem Zusammenwirken mit den jeweiligen Präsidiumsmitgliedern, insbesondere mit dem Kassier und dem Sportsekretär.
    Er besorgt weiters im Auftrage des Präsidiums und im engsten, direkten Zusammenwirken mit dem Sportsekretär und den Sektionsleitern (Stellvertretern) die Öffentlichkeitsarbeit.
    Der Sportsekretär vertritt den Obmann bei dessen Verhinderung gemäß Ziffer 3. Bei schriftlichen Ausfertigungen und Bekanntmachungen ist jedoch §13, lit. 6. zu beachten.
  4. Der Pressenreferent unterstützt den Obmann bei der Öffentlichkeitsarbeit mit Schwergewicht auf das Pressewesen.

 

§16 Die Beisitzer:

Beisitzer sind Mitglieder des Vereines, die durch die Wahl von der Hauptversammlung in das Präsidium berufen werden. Sie sind Persönlichkeiten, die auf Grund ihres Idealismusses, ihrer besonderen Fähigkeiten und ihrer Dienststellung besonders dazu berufen sind, durch wertvolle Beiträge die Arbeit der übrigen Mitglieder des Präsidiums wesentlich zu ergänzen und zu befruchten.

 

§17 Der Kassier:

  1. Der Kassier überwacht den satzungsmäßigen Eingang und die satzungsgemäße Verwendung der Vereinsmittel. Er haftet dem Verein für seine Geschäftsordnung.
  2. Der Obmann vertritt den Kassier bei dessen Verhinderung.

 

§18 Der Sportsekretär:

Der Sportsekretär führt das Management des Vereines in engster Zusammenarbeit mit dem Obmann und den Sektionsleitern. Ihm obliegt die Koordination der Sektionen bei allen Öffentlichkeitsarbeiten. Ferner hat er die Pressearbeit sicherzustellen.
Der Sportsekretär besorgt im Auftrag des Präsidiums den laufenden Schriftverkehr.
Er ordnet und verwahrt den laufenden Schriftwechsel des Vereins, führt in den Sitzungen des Präsidiums das Protokoll und verwahrt dieses.
Der Sportsekretär führt sämtliche Karteien des Vereines.
Bei Verhinderung des Sportsekretärs übernimmt der Obmann dessen Agenden.

 

§19 Die Sektionsleiter und Sportwarte:

  1. Der Sektionsleiter führt im engsten und direkten Zusammenwirken mit dem Obmann und dem Sportsekretär (vgl. §15, Ziff. 3) verantwortlich die inneren Angelegenheiten seiner Sektion mit Schwergewicht auf
    • a) Förderung in Bezug auf Breiten- und Spitzensport (vgl. §2),
    • b) Abschluss und Durchführung von Veranstaltungen aller Art und
    • c) Bekanntgabe der sportlichen und gesellschaftlichen Arbeit und deren Ergebnis an den Sportsekretär zur Presseauswertung (vgl. §15/3).
  2. Der Sektionsleiterstellvertreter vertritt den Sektionsleiter bei dessen Verhinderung (vgl. §13/2, lit 1).
  3. Zur Bewältigung und Spezialisierung der Sektionsarbeit stehen dem Sektionsleiter die Sportwarte zur Verfügung. Die Sportwarte sind dem Sektionsleiter voll verantwortlich. Sie sind vom Sektionsleiter dem Präsidium bei der 1. Vereinspräsidiumssitzung nach der Jahreshauptversammlung namhaft zu machen.
    Beim Wechsel von Sportwarten ist Nachnennung möglich.

 

§20 Das Schiedsgericht:

  1. Über Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis aller Art, sowie die allfälligen BERUFUNGEN ausgeschlossener Mitglieder (vgl. §4/5) entscheidet das Schiedsgericht.
  2. Das Schiedsgericht setzt sich zusammen aus:
    • a) einem Vorsitzenden und
    • b) zwei Schiedsrichtern.
  3. Das Schiedsgericht wird mit seinem Ersatzmitgliedern von der Hauptversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt.
  4. Die Streitpartei hat das Recht, zwei Vertreter ihres Vertrauens zu mündlichen Verhandlung des Schiedsgerichtes ohne Antrags- und Stimmrecht als Beobachter beizuziehen.
  5. Die mündliche Verhandlung ist nicht öffentlich.
  6. Das Schiedsgericht fasst seine Beschlüsse bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder nach durchgeführter mündlicher Verhandlung, ohne an bestimmte Normen gebunden zu sein, mit einfacher Stimmenmehrheit nach bestem Wissen und Gewissen. Die Beschlüsse sind zweifach schriftlich mit Begründung auszufertigen und sind bindend.
  7. Die Mitglieder des Schiedsgerichtes wählen aus ihrer Mitte einen ständigen Vorsitzenden und einen ständigen Schriftführer.
    Die namentliche Zusammensetzung ist dem Obmann acht Tage nach der Hauptversammlung bekanntzugeben.
  8. Das Schiedsgericht kann über Vereinsmitglieder folgende Strafen verhängen:
    • a) Verwarnung,
    • b) Geldstrafe und Kostenersatz (auch beides zusammen),
    • c) Sperre und
    • d) Antrag auf Ausschluss (vgl. §4/5).

 

§21 Die Rechnungsprüfer:

Die von der Hauptversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählten zwei Rechnungsprüfer prüfen mindestens zweimal im laufenden Jahr die finanzielle Gebarung des Vereines sowie die Bücher und Belege. Die Prüfungsergebnisse sind schriftlich festzulegen. Über die Ergebnisse haben die Rechnungsprüfer bei der Hauptversammlung Bericht zu erstatten.

 

§22 Auflösung des Vereines:

Die Auflösung des Vereines erfolgt:

  • a) über Antrag in der Hauptversammlung und auf Beschluss;
  • b) die Auflösung ist mit 2/3 Stimmenmehrheit der Anwesenden zu beschließen.

Im Falle der freiwilligen Auflösung ist das bewegliche und unbewegliche Vermögen des Vereines dem BMLVS für andere sportliche Zwecke zur Verfügung zu stellen.
Die rechtmäßige Ausfertigung allfälliger Urkunden hierüber hat durch den letzten im Amt befindlichen Präsidenten und zweier Mitglieder des letzten Vereinspräsidiums zu geschehen.